St. Josef Krankenhaus Adenau

Am 1. Januar 2005 haben das St. Josef-Krankenhaus in Adenau, das Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr-Ahrweiler und die Brohltal-Klinik St. Josef in Burgbrohl als Geriatrische Fachklinik zum Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler fusioniert.

Mit 452 Planbetten stellt das Marienhaus Klinikum die Grund- und Regelversorgung für den Kreis Ahrweiler sicher.

Neben den Hauptfachabteilungen des St. Josef-Krankenhauses in Adenau

  • Anästhesie, Schmerztherapie und Intensivmedizin
  • Allgemein-, Viszeral- und Unfallchirurgie
  • Allgemeine Innere Medizin 
  • Akutgeriatrie

bietes das Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler darüber hinaus die Fachabteilungen

  • Allgemein-, Viszeral- und Unfallchirurgie
  • Allgemeine Innere Medizin 
  • Anaesthesie, Schmerztherapie und Intensivmedizin
  • Gefäßchirurgie
  • Gynäkologie / Geburtshilfe
  • Kardiologie und Schlaganfalleinheit
  • Urologie
  • Radiologie
  • Akutgeriatrie und Frührehabilitation

Gemeinsam mit den Belegabteilungen Orthopädie und Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde sowie der Röntgenabteilung werden jährlich ca. 13.500 Patienten stationär und über 28.500 Patienten ambulant versorgt. Rund 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten Hand in Hand, damit im Zusammenwirken von moderner Medizin, fundiertem Wissen und menschlicher Zuwendung Krankheit Heilung erfährt.

Historie

Die Ordensgründerin, Mutter Rosa Flesch
St. Josef Krankenhaus Adenau

Am 24. April 1863 schickte die Ordensgründerin, Mutter Rosa Flesch, eine ihrer Mitschwestern zusammen mit einer Postulantin nach Adenau, wo sie die erste Filiale der Ordensgemeinschaft gründeten.

1866 begannen die Schwestern mit dem Bau eines Klosters, das auch als Krankenhaus genutzt werden sollte. Mit der Zeit erwies sich das inzwischen rund hundertjährige Gebäude als zu klein und so wurde am 1. Juli 1966 ein großräumiger Neubau in Betrieb genommen.

Eine besondere Bedeutung erhielt das Krankenhaus mit Beginn der regelmäßigen Autorennen auf dem Nürburgring. Seit dem letzten großen Umbau 1986 wird durch laufende Anpassungen den gesundheitspolitischen Entwicklungen Rechnung getragen.